Immer, wenn man gerade denkt, man hätte schon alles Überflüssige gesehen…
Spontan kommt einem die Frage: “Was genau ist eine Schnellkasse - in einem Fastfood-Restaurant?”
Stellen wir ein paar Vermutungen an:
- An der Schnellkasse können maximal drei Produkte pro Kunde erworben werden.
- Für die Schnellkasse wird eine bestimmte Anzahl an Hamburgern oder Cheeseburgern ständig vorrätig gehalten, was bedeutet, dass diese unter Umständen etwas älter sind, als sie es zur gleichen Zeit an einer anderen Kasse wären.
- An der Schnellkasse arbeiten nur Mitarbeiter, die von Kunden verstanden werden und die im Gegenzug auch die Kunden verstehen.
- Man verzichtet an der Schnellkasse auf Dialoge wie den folgenden:
“Guten Tag, Ihre Bestellung bitte.”
“Ein BigMäc-Menü, groß, mit Cola, ohne Eis, Pommes, einmal Mayo, zum hier essen bitte.”
“BigMäc-Menü. Normal oder Maxi?”
“Maxi.”
“Welches Getränk?”
“Cola, immer noch. Ohne Eis!”
“Welche Beilage?”
“Pommes…”
“Ketchup oder Mayo zu den Pommes?”
“Ja, Mayo!”
“Zum hier essen oder zu mitnehmen?”
“Ich nehm’s gleich mit zu Burger King.” - An der Schnellkasse sind keine Grillbestellungen (McDonald’s-Jargon für “Cheeseburger ohne Käse”, “Tomate ohne Gurke”, etc.) möglich.
- Auf der Schnellkasse läuft Software, die wenigstens in geringem Maß benutzerfreundlich ist.
Guckt man sich die Schnellkasse tatsächlich genauer an, so stellt man aber fest:
An der Schnellkasse ist es nicht möglich, mit Karte zu bezahlen. Das erfährt der geneigte Kunde im Zweifel, wenn er bestellt hat und feststellt, dass er kein Bargeld im Portemonnaie hat.
