Warum gibt man als Elternteil sein Kind eigentlich in diesen tollen “Kinderparadiesen” ab? Gut, der wichtigste Grund wird wohl sein, damit sie einem nicht auf den Keks gehen. Allerdings habe ich auch schon von Fällen gehört, bei denen die Eltern tatsächlich Angst um ihre Kinder haben und sie dann lieber unter Aufsicht spielen lassen wollen.
Auch bei Ikea gibt es die Möglichkeit, die Blagen in großen Becken mit Bällen ertrinken zu lassen, soweit bekannt. Allerdings hat sich ein findiger Mensch gedacht, das hat doch jedes Möbelhaus, wir brauchen was besonderes. Dies führte zu der zu sehenden Konstruktion
Ein kleiner Gang, in dem die Kleinen lang krabbeln können und von den Passanten noch mehr beglotzt werden als Erdmännchen im Glaskasten. Was die Sache so richtig interessant macht ist der Schriftzug an dem Kasten.
Jawohl, man kann diesen Gang einfach vom Laden aus aufmachen, sich ein Kind aus dem Angebot nehmen und ist in nicht mal 5 Schritten zur Tür raus. Wenn das mal nicht sicher ist.
Mal abwarten wie lange es dauert, bis das passiert oder eines der Kinder gar auf die Idee kommt, den Deckel von innen anzuheben.
P.S.: Als wir dann durch den Laden sind gab es noch folgende Anekdote: Durchsage “Kevin, Chantal, Jaqueline und Sören möchten im Kinderparadies abgeholt werden.” Schade, dass man in solchen Momenten kein Tonband mitlaufen hat.

