Archiv für den Monat Januar 2010

Der Weltraum, unendliche Weiten - Wir schreiben das Jahr 2010

Freitag, 22. Januar 2010 von Gian

Mir ist heute aufgefallen, dass ich seit Anfang des Jahres keine einzige Spammail in meinem privaten Postfach hatte. Neugierig habe ich gewartet, bis die 30595 Spam-Mails aus dem Junk-Ordner auf meinen Rechner heruntergeladen waren und exemplarisch einen Bericht meines Spamfilters gelesen:

Content analysis details:   (8.1 points, 5.0 required)

 pts rule name              description
---- ---------------------- --------------------------------------------------
 3.5 BAYES_99               BODY: Bayesian spam probability is 99 to 100%
                            [score: 1.0000]
 0.0 STOX_REPLY_TYPE        STOX_REPLY_TYPE
 3.2 FH_DATE_PAST_20XX      The date is grossly in the future.
 0.9 RCVD_IN_PBL            RBL: Received via a relay in Spamhaus PBL
                            [187.39.225.137 listed in zen.spamhaus.org]
 0.4 URI_HEX                URI: URI hostname has long hexadecimal sequence
 0.1 RDNS_NONE              Delivered to trusted network by a host with no rDNS

Eine Mail muss 5 Punkte erreichen, um als Spam erkannt zu werden. Interessant ist hierbei die 3. Regel: Es werden 3,2 Punkte vergeben, wenn das Datum weit in der Zukunft liegt. Dies klingt durchaus sinnvoll, weniger sinnvoll ist allerdings, dass laut SpamAssassin “grossly in the future” 2010 beginnt. Letztes Jahr wäre diese Mail also in meiner Inbox gelandet, allerdings habe ich unter den 3575 Mails, die dieses Jahr bereits im Spamordner gelandet sind, keine fälschlicherweise als Spam bewertete Mail gefunden. Die Gewichtung des Bayes-Filters könnte ich also durchaus etwas erhöhen.

Das Problem ist mittlerweile behoben worden; die Regel wird beim Update angepasst: Sie triggert jetzt ab 2020. Ich erspare mir weitere Kommentare.

Time is precious II

Montag, 18. Januar 2010 von Jedi

Immer, wenn man gerade denkt, man hätte schon alles Überflüssige gesehen…

mc_schnellkasse

Spontan kommt einem die Frage: “Was genau ist eine Schnellkasse - in einem Fastfood-Restaurant?”

Stellen wir ein paar Vermutungen an:

  • An der Schnellkasse können maximal drei Produkte pro Kunde erworben werden.
  • Für die Schnellkasse wird eine bestimmte Anzahl an Hamburgern oder Cheeseburgern ständig vorrätig gehalten, was bedeutet, dass diese unter Umständen etwas älter sind, als sie es zur gleichen Zeit an einer anderen Kasse wären.
  • An der Schnellkasse arbeiten nur Mitarbeiter, die von Kunden verstanden werden und die im Gegenzug auch die Kunden verstehen.
  • Man verzichtet an der Schnellkasse auf Dialoge wie den folgenden:
    “Guten Tag, Ihre Bestellung bitte.”
    “Ein BigMäc-Menü, groß, mit Cola, ohne Eis, Pommes, einmal Mayo, zum hier essen bitte.”
    “BigMäc-Menü. Normal oder Maxi?”
    “Maxi.”
    “Welches Getränk?”
    “Cola, immer noch. Ohne Eis!”
    “Welche Beilage?”
    “Pommes…”
    “Ketchup oder Mayo zu den Pommes?”
    “Ja, Mayo!”
    “Zum hier essen oder zu mitnehmen?”
    “Ich nehm’s gleich mit zu Burger King.”
  • An der Schnellkasse sind keine Grillbestellungen (McDonald’s-Jargon für “Cheeseburger ohne Käse”, “Tomate ohne Gurke”, etc.) möglich.
  • Auf der Schnellkasse läuft Software, die wenigstens in geringem Maß benutzerfreundlich ist.

Guckt man sich die Schnellkasse tatsächlich genauer an, so stellt man aber fest:

An der Schnellkasse ist es nicht möglich, mit Karte zu bezahlen. Das erfährt der geneigte Kunde im Zweifel, wenn er bestellt hat und feststellt, dass er kein Bargeld im Portemonnaie hat.

Time is precious

Samstag, 16. Januar 2010 von Jedi

Time is precious

Und wo wir gerade beim Thema Zeit sind…

Was ist deprimierender?

  1. Man greift vom Büro aus per Remote Desktop auf seinen Heim-PC zu und bemerkt, dass der Akku der Maus leer ist und man keine Chance hat, ihn aufzuladen, bevor man zu Hause ist und die Maus eigentlich benutzen will.
  2. Man findet Punkt 1 deprimierend.